Bereits zum 4. Mal fanden von 11. bis 12. April die „Nuke Days Austria“ am ABC- und Katastrophenhilfeübungsplatz TRITOLWERK in NIEDERÖSTERREICH statt.
Insgesamt 183 Strahlenschützer aus ganz Österreich nahmen Teil, darunter auch drei Kameraden der FF TELFS; welche als Teil einer sechsköpfigen Delegation aus TIROL und OSTTIROL angereist waren. Die drei Kameraden waren WENZEL Andreas, zugleich Bezirkssachgebietsleiter Strahlenschutz im BFV INNSBRUCK LAND, GAPP Stefan und STROJ Dominic.
Das Schwergewicht der Veranstaltung lag im Strahlenschutz und ist für alle damit betrauten Einsatzorganisationen offen.
Der Übungsplatz TRITOLWERK des ABC- Abwehrzentrums (Bundesheer), bietet auf einer Übungsfläche von knapp 36 Hektar unter anderem Trümmerfelder, Industriegebäude, Bunker, unterirdische Gänge und vieles mehr.
In 6 Gruppen aufgeteilt, wurden durch die Teilnehmer in zwei Tagen 11 Szenarien abgearbeitet.
Jedes Szenario wurde durch einen eigenen Trainer betreut. Nach Abschluss der jeweiligen Aufgaben wurden diese auch analysiert und mit den Teilnehmern nachbesprochen.
So konnten alle Teilnehmer nicht nur von ihren eigenen Erfahrungen lernen, sondern auch von den Rückmeldungen der Trainer profitieren und sich somit bestens auf einen Realeinsatz vorbereiten.
Zusätzlich war durch die vielfältige Zusammensetzung der Teilnehmer aus acht Bundesländern, fünf verschiedenen Organisationen mit unterschiedlicher Ausrüstung ein reger
Austausch möglich.
Das mobile Feldlabor der AGES LINZ und WIEN stellte die Auswertung der Proben sicher, die Dekontamination der Teilnehmer wurde durch die Deko- Straßen der MA 15 WIEN und des ÖRK OBERÖSTERREICH und NIEDERÖSTERREICH sichergestellt.
Weitere Teilnehmer waren: Freiwillige Feuerwehren aus den Bundesländer VORARLBERG, TIROL, KÄRNTEN, OBERÖSTERREICH, STEIERMARK und dem BURGENLAND. Auch die Berufsfeuerwehr WIEN, BTF LKH GRAZ und BTF LKH KLAGENFURT und das ÖSTRERREICHISCHE Bundesheer.
Als Besucher durften der Präsident des österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes FPräs Robert MAYER, MSc begrüßt werden.
Zusätzlich hat ein Kamerad der Landesfeuerwehrschule Schleswig-Holstein (DEUTSCHLAND) als Beobachter an der Übung teilgenommen.
Das Resümee der zweitägigen Übung war: ein toller Kompetenzgewinn für die TIROLER Strahlenschützer und viel gelebte Vernetzung und Kameradschaft!











