Großbrand in Seefeld – Hotel

Datum: 13. April 2026
Alarmzeit: 19:16 Uhr
Einsatzende: 14. April 2026 6:00 Uhr
Dauer: 10 Stunden 44 Minuten
Alarmierungsart: Pager Drehleiter, Pager Mösern
Art: Brandeinsatz 
Einsatzort: Seefeld
Einsatzleiter: FF Seefeld
Mannschaftsstärke: 32
Fahrzeuge: KDOFA, TLFA 3000/100 (Tank 1), DLK 23-12, MTF, LAST, LFBAW
Beteiligte Kräfte: FF-Telfs, SLG Mösern, FF-Wildermieming, FF-Pfaffenhofen, FF-Oberhofen, FF-Flaurling, FF-Polling, FF-Hatting, FF-Pettnau, FF-Inzing, Abschnittskommandant Telfs, Berufsfeuerwehr Innsbruck, Bezirksfeuerwehrinspektor, Bezirksfeuerwehrkommandant, Bezirksfeuerwehrkommandant stv., BTF Flughafen Innsbruck, FF-Absam, FF-Ampass, FF-Baumkirchen, FF-Grinzens, FF-Hall, FF-Hötting, FF-Kematen, FF-Leutasch, FF-Mittenwald, FF-Mutters, FF-Reith bei Seefeld, FF-Rum, FF-Seefeld, FF-Sistrans, FF-Volders, FF-Völs, FF-Zirl, Landesfeuerwehrinspektor, Landesfeuerwehrverband Tirol
Weitere Kräfte: BH-Innsbruck-Land, Land Tirol, Notarzt, Polizei, Rettungsdienst


Einsatzbericht:

Am 13.04.2026 wurde die Feuerwehr Telfs aufgrund eines Großbrandes in einem Hotel in Seefeld nachalarmiert. Zunächst erfolgte die Anforderung der Drehleiter, im weiteren Einsatzverlauf wurde zusätzlich auch die Atemschutzsammelstelle benötigt. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle stand der Dachstuhl des Gebäudes bereits in Vollbrand. Zudem führte das Feuer zu einer massiven Rauchentwicklung. Umgehend wurde ein Löschangriff auf das Gebäude gestartet, wobei gleichzeitig besonderes Augenmerk auf den Schutz der danebenstehenden Kirche gelegt wurde. In weiterer Folge wurden auch angrenzende Hotels vorsorglich evakuiert, um die Sicherheit der Personen zu gewährleisten.

Die Brandbekämpfung gestaltete sich teilweise als äußerst anspruchsvoll, da der Brandherd häufig nur schwer zugänglich war und das Feuer durch den Wind immer wieder angefacht wurde. Am Abend musste zusätzlich ein AT-Alert ausgelöst werden, um die Bevölkerung vor der starken Rauchentwicklung zu warnen. Darüber hinaus drehte sich der Wind mehrmals, wodurch die Einsatzkräfte vor Ort immer wieder unmittelbar dem Rauch ausgesetzt waren. Zur Bekämpfung des Brandes wurden mehrere ATS-Trupps sowohl im Innenangriff als auch über die Drehleitern eingesetzt. Zeitweise standen dabei drei Drehleitern gleichzeitig im Einsatz, um den Brand bestmöglich bekämpfen zu können. Die eingesetzten Trupps wurden regelmäßig abgelöst und durch die Atemschutzsammelstelle laufend mit Atemschutzflaschen versorgt. Zusätzlich wurde eine Lageführung eingerichtet, um die Gesamtsituation besser beurteilen und den Einsatz koordiniert abarbeiten zu können.

Im Laufe der Nacht konnten erste Einsatzkräfte schrittweise abrücken beziehungsweise durch andere Feuerwehren abgelöst werden. Gleichzeitig konnten weitere Erfolge bei der Brandbekämpfung erzielt werden.

Zur Versorgung mit ATS-Flaschen wurde zusätzlich die ATS-Füllstation des Landesfeuerwehrverbandes Tirol alarmiert. Die Einsatzleitung bestand neben der Gemeindeeinsatzleitung aus dem Ortsfeuerwehrkommandanten, dem Bezirksfeuerwehrinspektor Innsbruck-Land, dem Landesfeuerwehrinspektor, dem Bezirksfeuerwehrkommandanten Innsbruck-Land, dem Bezirksfeuerwehrkommandanten-Stellvertreter Innsbruck-Land sowie weiteren Führungskräften.

Ein großer Dank gilt allen eingesetzten Kräften für die gute Zusammenarbeit und die gegenseitige Unterstützung an der Einsatzstelle.